Offener Brief an Falk zum Gründerwettbewerb

Hallo Falk,

nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb. Und nachdem der erste Wettbewerb ja nun vorbei ist, schicke ich dir mal mein Feedback. Zu aller erst, fand ich die Idee und die Umsetzung super. Das muss erst mal so gesagt werden. Das hat man meiner Meinung nach, noch nicht so oft gesehen. Ein Gründerwettbewerb von Gründern für Gründer. In diesem Umfang und in diesem Rahmen, alles privat von Falk Mahlendorf organisiert. Da ziehe ich meinen Hut…

Was hat mir besonders gefallen?

Da war die ganze Bandbreite an Ideen und Gründerpersönlichkeiten auf der einen Seite. Auf der anderen Seite die Entscheidung, dass das Publikum über die Ideen befindet und keine Jury. Das birgt natürlich immer Gefahren und hat Vor- und Nachteile. In einer Jury sind selten alle Kompetenzen enthalten, die benötigt werden, um alle Ideen beurteilen zu können. In einem großen Publikum ist die Chance natürlich deutlich größer.

Gefallen haben mir auch die Teilnahmevoraussetzungen. Die waren so weit gefasst, dass kaum Ideenträger nicht teilnehmen konnten. Bei anderen Wettbewerben, gerade öffentlich geförderten sieht das oft anders aus. Man darf nicht gegründet haben, man muss schon gegründet haben, man muss mindestens 1-2 Jahre am Markt sein, es muss einen technischen oder anderen Hintergrund haben und so weiter… Das mag oft einen Grund haben, ob der gut ist, sei dahingestellt. Immerhin sind es in der Regel Steuergelder von allen und nicht nur von einer bestimmten Zielgruppe, die da verausgabt werden. Also sollten die Rahmenbedingungen weit gefasst sein.

Ebenfalls hat mir die Art der Präsentationsmöglichkeiten gefallen. Für jeden Gründer ist das Marketing eine enorm wichtige Sache. In jeder Phase der Unternehmensgründung braucht man die nötige Bühne, um seine Adressaten erreichen zu können. Sei es um Investoren, Kunden oder Geschäftspartner zu bekommen. Der Onlineauftritt musste kurz und knackig sein, konnte Bild und Logo enthalten und verlinkte auf die entsprechenden Webseiten mit weiterführenden Informationen. Wer ein Analysetool wie Google Analytics oder andere nutzt, wird bemerkt haben, dass viel Traffic über die Seite MV-Startups kam. Darüber hinaus hatte jede Teilnehmer die Möglichkeit sich bei der Abschlussveranstaltung vor Ort dem geneigten Publikum zu präsentieren. Perfekt!

Eine große Herausforderung bei so einem Event ist die Organisation. Und ich kann nicht klagen. Es war von langer Hand geplant. Die wichtigen Termine waren bekannt und es hatte jeder, egal ob Gründer, Sponsor oder Besucher, die Möglichkeit sich darauf vorzubereiten. Bei der Veranstaltung wurden unberechenbare Dinge wie das Wetter berücksichtigt. Das Zelt war, wie man gesehen hat, absolut notwendig und perfekt für die Ansprüche. Es gab mit Klaus Urban einen sehr guten DJ und mit Andrea Zander eine Moderatorin. Eine kleine Bühne für die Präsentationen und natürlich das Team von Kaufmann und Kirner, welches die Bewertungen organisiert hat. Diese wurden sogar durch den Volljuristen Rene Prosch beaufsichtigt. Für das leibliche Wohl war ebenfalls durch viele Anbieter gesorgt. Es waren sogar Gründer dabei, was natürlich super passte.

Natürlich gibt es immer Verbesserungsmöglichkeiten und ein perfektes Event wird man nie erreichen. Sicher hat jeder auch an verschiedenen Stellen Verbesserungsvorschläge. Ich will meine kurz nennen und vielleicht finden diese Eingang bei der Planung zum nächsten Wettbewerb. Denn dieser sollte zweifelsohne stattfinden.

Für den nächsten Wettbewerb würde ich das Bewertungstool anpassen. Es ist meiner Meinung nach nicht so gut Noten von 1-6 zu vergeben. Ich würde ein System aus dem Sport anwenden und die drei interessantesten Ideen mit den Plätzen 1-3 bewerten. Jeder kann also drei Stimmen abgeben. So wird keine Idee schlecht gemacht und man kann seine(n) persönlichen Favoriten auswählen. Der erste Platz bekommt drei Punkte, der zweite Platz zwei Punkte und der dritte Platz einen Punkt. Am Ende werden die Punkte der Bewerber addiert und man hat eine Tabelle. Beim Voting vor Ort würde ich es ebenso machen. Größere Anhängerschaften einzelner Ideen fallen nicht mehr so stark ins Gewicht, da nicht negativ bewertet werden kann. Perfekt ist das System auch nicht, aber vielleicht eine Überlegung wert.

Der Elevator Pitch eignet sich hervorragend für die Präsentation der Ideen. Wenn man aber davon ausgeht, dass im nächsten Jahr mehr Ideen teilnehmen, was ja Ziel eines solchen Wettbewerbes ist, muss man sich etwas überlegen. Drei Minuten sind pro Idee zu lange. Viele interessierte Besucher kamen erst später oder gingen früher. Wenn man die ursprünglichen 30 Sekunden pro Vortrag wählt, ist man relativ schnell durch. Am Ende kann dann aus allen Ideen zusammen gewählt werden.

Man könnte auch darüber nachdenken, ob Hilfsmittel wie ein Beamer zugelassen werden sollten. Gerade für technologische Gründungen und Ideen ist das reine Wort vielleicht schlecht greifbar und nachteilig bei der Präsentation. Nur eine Idee…

Das schwierigste bei der ganzen Organisation ist die Terminfindung. Wahrscheinlich hat jeder an jedem Tag etwas auszusetzen. Ich persönlich finde den Freitag eher unpraktisch. Die meisten Netzwerkveranstaltungen finden in der Regel Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag statt. Da würde ich auch hin tendieren. Freitag ist irgendwie schon fast Wochenende. Viele sind schon von der Woche k.o. und haben etwas geplant. Ein Donnerstagabend würde sich meiner Meinung nach am meisten anbieten. Aber das ist, wie gesagt, Geschmackssache.

Das war es eigentlich auch schon. Sicher gibt es noch viele positive Aspekte, die mir grade nicht eingefallen sind oder auch Verbesserungsvorschläge. Wer dazu etwas beitragen will, kann es hier gerne tun.

Viele Grüße

Roland

Unsere Schmuckstücke bei personalisiert.com

Um Suchenden die Suche zu vereinfachen gibt es verschiedene Verzeichnisse im Netz. Eines davon ist die Seite Personalisiert.com

Dort haben wir uns angemeldet, um allen die auf der Suche nach individuellen Schmuckstücken sind, die Suche zu vereinfachen. Wer also auf der Suche nach seinen ganz eigenen Siegelringen nicht über unseren Shop oder Blog stolpert, hat jetzt eine Möglichkeit mehr, uns zu finden. Letztendlich ist es das Ziel eines jeden Shops Geld zu verdienen. Im Onlinegeschäft wird das unter dem oft genannten Begriff SEO genannt. Search Engine Optimization wird gerne und oft als Schlagwort benutzt. Ganze Vorlesungen an Hochschulen beschäftigen sich damit und viele Firmen verdienen damit Ihr Geld. Es gibt jedoch auch Möglichkeiten selbst eine Menge dafür zu leisten.

Gerade für kleinere Firmen, Existenz- oder Unternehmensgründer sind kostenpflichtige Angebot nicht zu stemmen. Umso wichtiger ist dann das eigene und vor allem regelmäßige Engagement. Den SEO ist keine einmalige sondern eine immer fortwährende Aufgabe um letztendlich gefunden zu werden. Einen etwas ausführlicheren Beitrag zu SEO werden wir in naher Zukunft hier bringen. Für eine erste Einteilung und Ausrichtung der eigenen Aktivitäten kann das eine Grundlage sein. Wer mag kann dazu gerne einen eigenen Beitrag, eine Ergänzung oder eine tiefer gehende Beschreibung einzelner Puinkte hier veröffentlichen. Der Ansatz soll dabei klar auf SEO für Gründer liegen, die in der Regel personell, zeitlich und finanziell begrenzte Kapazitäten haben.

QR-Code-Ring

Es ist soweit, wir haben es geschafft. Es hat lange gedauert, aber wie sagt man so schön: “Good things come to those who wait” – Oder was lange währt, wird endlich gut. Der QR-Code-Ring ist fertig und ab sofort erhältlich. Im Shop von Absolventenringe sind die guten Stücke zu haben. Auf der dazugehörigen Webseite wird momentan noch gearbeitet, aber es läuft bereits alles rund. Ich hatte bereits vor einiger Zeit in einem Beitrag über diese Entwicklung geschrieben und so wird es jetzt aussehen:

Deine Visitenkarte auf einem Ring

Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich seinen eigenen Ring erstellen zu lassen.

  1. Eigene URL ist vorhanden
  2. Ein fertiger QR-Code / 2D-Code einer URL ist vorhanden
  3. Es ist noch nichts vorhanden

Wer eine eigene Webseite, eine Kontaktseite oder ähnliches hat, kann diese für den QR-Code-Ring nutzen. Dazu muss einfach die URL eingegeben werden und fertig. Wir erstellen dann den QR-Code und mit der entsprechenden Ringgröße setzen wir das Schmuckstück um. Noch einfacher geht es, wenn man einen fertigen Code hat. Dieser kann als Bilddatei im Shop (und später auch auf der Webseite) hochgeladen werden und wird auf den entsprechenden Ring graviert. Der dritte Weg ist für alle, die nichts dergleichen haben, aber trotzdem nicht auf den QR-Ring verzichten wollen. Dazu werden dann alle gewünschten Angaben, die später sichtbar sein sollen, eingegeben. Damit programmieren wir eine Unterseite bei qr-code-ringe.de und erstellen den dazugehörigen QR-Code. Dieser wird dann anschließend auf den Ring graviert und fertig ist auch dieser Herstellungsprozess. Es muss also niemand auf sein persönliches Exemplar verzichten.

Was hat letztendlich so lange gedauert. Es waren verschiedene Herausforderungen, die es zu bewältigen galt. Dem einen oder anderen Leser ist vielleicht aufgefallen, dass wir lediglich URL auf den Ring gravieren und keine Daten im Visitenkartenformat (vCard, vcf). Das hat mehrere Gründe. Zum einen sind es sehr viele Daten, die auf die kleine Fläche eines Codes gebracht werden müssen. Dadurch entstehen sehr viele dicht aneinander liegende Punkte, die auf dieser kleinen Fläche von vielen Smartphones nicht gelesen werden können. Damit ist natürlich niemandem geholfen. Des Weiteren sind vCard-Daten unformatierte Daten. Das bedeutet, dass keine grafische Aufbereitung möglich ist. Der geneigte Smartphone-Nutzer möchte jedoch nicht unbedingt auf eine ansprechende Darstellung verzichten. Der wichtigste Grund ist jedoch die Langlebigkeit. Was passiert, wenn sich mal was ändert? Ein Umzug, eine neue Mailadresse oder eine neue Telefonnummer. Selbst der Name kann sich durch Hochzeit (oder Scheidung) ändern. Der QR-Code im vcf-Format wäre hinfällig und damit der ganze Ring. Durch die Verwendung einer HTML-Seite können wir jedoch alles ändern und den neuen Daten anpassen, ohne das sich der 2D-Code ändert. Damit kann das Schmuckstück theoretisch ewig verwendet werden.

Edles Etui zum RingWas kommt noch? Es wird auf absehbare Zeit noch weitere Schmuckstücke geben. Auch die Möglichkeit von Pins oder Manschettenknöpfen werdenwir implementieren. Aber alles zu seiner Zeit. Zu guter Letzt noch ein Angebot für alle Blogger, Twitterer etc. Wer diesen Artikel oder die Shopseite der QR-Code-Ringe verlinkt oder einen eigenen Beitrag darüber schreibt, erhält von uns als Dankeschön seinen eigenen QR-Code-Ring für 49,-Euro inklusive Versandkosten.

Tradition trifft Innovation

Es gibt immer wieder Möglichkeiten Produkte miteinander zu verbinden. Das kann viele Gründe haben, beispielsweise um einen Produktlebenszyklus zu verlängern. Spätestens beim Übergang von der Reifephase zur Sättigungsphase sollte sich das Unternehmen Gedanken machen, um den Umsatzrückgang aufzuhalten. Ein probates Mittel stellen Produktvarianten dar. VW z.B. hat das immer gerne mit verschiedenen Varianten eines Golf gemacht. Dort gab es dann unzählige Editionen mit den Namen bekannter Bands.

Ein anderer Grund kann sein, dass es durch neue Produkte, Verfahren zu Synergieeffekten kommt. Ein Herstellungsverfahren oder ein Produkt so effektiv geworden, dass es auch effizient ist, kann sich die Kombination mit alten Verfahren oder Produkten lohnen. Ein Beispiel dafür ist Skysails. Die Nutzung der Windkraft auf See ist tausende Jahre alt und mit der Industriealisierung langsam aus der Mode gekommen. Aber ganz im Sinne von back to the roots, besinnt man sich wieder auf die Nutzung dieser Energiequelle. Warum? Zum einen weil fossile Energieträger nur begrenzt vorhanden und damit tendenziell immer teurer werden. Zum anderen weil der Wirkungsgrad mittlerweile einen kritischen Punkt erreicht hat, an dem es sich lohnt auf Segel zu setzen. Entscheidend ist bei der Kombination aber auch die Lösung von Problemen, die es allein nicht gegeben hätte. Laufen Dieselmotoren ständig unterhalb ihrer Nutzlast, neigen diese dazu Ruß anzusetzen. Da hat natürlich kein Schiffseigner gesteigertes Interesse dran. Das ist in der Regel der Hintergrundgedanke und die eigentliche Herausforderung bei solchen innovativen Produktkombinationen.

Der Gründer als Innovator

Betrachtet man die verschiedenen vorhandenen Gründertypen, so gibt es einen Typus, der durch Innovationen hervorsticht. Ein neues Produkt auf den Markt bringen, ein verbessertes Verfahren entwickeln oder eben eine Innovation durch Kombination erreichen. Ein neues Produkt ist in gesätigten Märkten wie in den westlichen Industrienationen jedoch schwer zu realisieren. Ein verbessertes Verfahren ergibt sich oft durch Angestellte, die aus ihrer langen Erfahrung heraus etwas besseres entwickeln. Die Marktfähigkeit wird dabei durch verbesserten Ressourceneinsatz erreicht. Das neue Verfahren ist kostengünstiger umzusetzen oder führt zu einem günstigeren Endprodukt. Die Kombination von vorhanden Ideen oder Produkten ist jedoch die häufigste Variante. Gerade weil in der westlichen Welt eigentlich alles schon da war. Mit dem richtigen Marketing nennt sich das dann oft retro… Das es aber auch anders geht, zeigt bspw. oben genannte Firma Skysails. Das Internet ermöglicht natürlich ebenfalls unheimlich viele Kombination von Produkten und Verfahren. Man nehme sich ebay oder Mitfahrgelegenheiten. Auktionen gibt es deutlich länger als die bekannte Plattform. Die Kombination von beiden jedoch ermöglicht es Millionen von Menschen daran teilzunehmen. Entstehende Probleme wie benötigtes Vertrauen, Käuferschutz, etc. wurden und werden gelöst, was ebay zum Marktführer gemacht hat. Wo sich Ende der 1990er Jahre noch einige andere Plattformen tummelten, sind diese größtenteils verschwunden.

Für den Gründer ist es demnach nicht nötig etwas völlig neues zu erfinden oder zu entdecken. Vorhandenes besser machen oder weiterentwickeln und kombinieren ist der Schlüssel zum Erfolg. Wenn für den Nutzer am Ende ein Mehrwert aus der Innovation entsteht, ist das Wichtigste bei der Markteinführung geschafft. Welche Innovation wir für euch parat haben erzählen wir euch nächste Woche. Soviel sei verraten: Produktkombination, Tradition und Zukunft, Exklusivität sind die Stichworte. Und ein Bild haben wir auch noch:

Einstein auf einem Chip

QR-Code und Visitenkarten

Jeder kennt heutzutage Visitenkarten, keine Frage. Viele kennen auch QR-Codes. Das sind diese lustigen kleinen Vierecke mit den vielen kleinen schwarzen Punkten (Vierecken) drin. Diese kann man sich mittlerweile auf unzähligen Seiten im Netz selbst erstellen oder erstellen lassen.

Sinn oder Unsinn?

Da scheiden sich ein wenig die Geister. Man kann auch geteilter Meinung sein. Für die Einen zeugt es davon, mit der Technik Schritt zu halten und dem potentiellen Kunden einen optimalen Zugang zu Informationen zu verschaffen. Gerade bei Produkten, die auf eine jüngere Zielgruppe ausgerichtet sind, kann das durchaus stimmen. Es kommt dabei nur auf den sinnvollen Einsatz an. Es gibt kaum noch eine Cremedose, auf der nicht ein QR-Code aufgebracht ist und der uns dann zielsicher auf die Unternehmenswebseite bringt. Das sind dann in der Statistik genau die User, die die Abbruchquote hochtreiben. Der Grund ist klar: Wenn ich die Creme bereits habe oder im Regal vor der Kaufentscheidung stehe, lese ich mir nicht das ganze Firmenprofil durch. Es interessiert mich einfach nicht. Falls das jemand anders sieht, bitte ich hiermit um Kommentare. Anders wäre es, wenn uns der QR-Code auf eine Produktdetailseite führt. Weitere Informationen oder ein witziges Gimmik parat hält. Vielleicht auch einen (begrenzt gültigen) Gutschein. Man stelle sich vor, jemand scannt aus Spaß den Code im Geschäft ein und stellt fest, dass er jetzt zehn Prozent Rabatt bekommt. Der positive Effekt für die Marke wäre sicher recht groß. Praktisch ist es natürlich auch, wenn der Link auf eine Mobil-Seite führt, die deutlich schneller geladen werden von Smartphones als normale Webseiten.  Für das Marketing kann ein QR-Code, richtig eingesetzt, durchaus Sinn machen.

Marketing ist überhaupt das richtige Stichwort. Passend zum Thema sieht man QR-Codes auch sehr oft auf Visitenkarten. Ich habe gerade wieder eine davon erhalten und es gleich ausprobiert. Mir wurden dann alle möglichen Daten auf dem Display angezeigt. Danke. Habe ich auch alles schon auf der Vorderseite gelesen. Schön wäre es gewesen, wenn ich den Eintrag hätte speichern können. Aber dafür war es leider der falsche Code. Vielleicht sollte man an dieser Stelle einfach mal über alternative Marketing Kampagnen nachdenken. Gerade auf Messen und anderen Promotion-Events geht es darum aufzufallen und zwar um jeden Preis. Hübsch und nett ist gut, aber wenn der Nachbarstand die Geschäfte macht, ist das sehr ärgerlich. Jetzt kann man natürlich vortrefflich darüber streiten, ob ein QR-Code auf der Visitenkarte das Dilemma ändert. Ich tippe mal nicht… Aber vielleicht Visitenkarten als getarnte Flyer oder Prospekte. Einen Link als QR-Code verpackt auf die Visitenkarte, der zu einer Microsite führt und das neue Produkt bewirbt oder Kontaktdaten bereit hält. Halt einfach mal was anderes. Oder eine Anstecknadel am Revers, die sich von dem üblichen billigen Einheitsbrei aus Asien abhebt. Kein Name, kein Logo sondern nur ein Code drauf. Das geht natürlich auch mit einem Siegelring. In jedem Falle ist es ein Eyecatcher und mal wieder was Neues. Damit ist schnell ein Gespräch eröffnet. Aber auch hier ist wichtig, wo der Link hinführt oder was auf dem Display erscheint.

Die Kombination aus QR-Code, Visitenkarten und einem Schmuckstück wie dem Siegelring erscheint mir grade sehr interessant. Wir arbeiten dran, versprochen… Sobald es erste Bilder gibt, werden die natürlich hier veröffentlicht.

Der Absolventenring der Uni Rostock

Mit diesem Ring fing alles an. Drei (ehemalige) Studenten der Universität Rostock wollten einen eigenen Absolventenring haben. Doch woher kam die Idee? An den amerikanischen Hochschulen lange üblich, gibt es auch andere Länder, an denen diese Erinnerungsstücke Tradition haben. So auch beispielsweise in Venezuela. Die Studenten dort, die sich immer wieder kritisch mit dem Regime auseinandersetzen, sind durchaus stolz auf ihre Alma Mater und zeigen dies durch einen Absolventenring. Durch eben diesen einen Studenten aus Venezuela, der in Rostock promovierte, wurde der Wunsch geboren.

Der beschwerliche Weg zum Ziel

Doch ganz so einfach war es dann doch nicht. Der Weg zum Goldschmied war genauso kurz wie die Antwort auf die Frage nach einem Ring mit dem Siegel der Hochschule. Zu filigran, nicht umsetzbar! Die nächsten zwei Stationen waren ähnlich. Da war die fixe Idee eigentlich schon fast wieder vorbei. Es vergingen einige Monate und letztendlich half der Zufall. Wir, die drei ehemaligen Studenten, saßen auf ein Bier zusammen in der Kneipe. Irgend wann fiel der Blick auf ein 2-Euro-Stück mit dem Schweriner Schloss. Wenn das zu prägen ist, warum dann eigentlich nicht auch das Uni-Siegel. Ein 1-Cent-Stück hat ungefähr die gleiche Größe wie die Oberfläche des angestrebten Absolventenringes. Die nächsten Gespräche und Telefonate, Anfragen und Berechnungen folgten. Die gute Nachricht war, dass wir mit einer Prägung arbeiten können. Die schlechte Nachricht war die benötigte Menge. Denn für drei Prägungen wird keine Maschine in Bewegung gesetzt oder es wird richtig teuer. Ab diesem Punkt reifte dann langsam der Gedanke ein Unternehmen zu gründen und wir machten uns an die Umsetzung.

Kombination der Kompetenzen

Rein statistisch gesehen, ist eine Gründung im Team erfolgreicher als eine Einzelgründung. Diesen Punkt erfüllen wir dann mit drei Teammitgliedern schon mal. Allerdings hatten mindestens zwei von uns bereits konkrete Pläne für die Zukunft. Das war anfangs eine Herausforderung, aber durchaus machbar. Die Lösung war eine Kommanditgesellschaft, bei der sich zwei Gründer nur auf bestimmte Aufgabenbereiche konzentrieren. Ein Jurist, ein Wirtschaftsinformatiker und ein Wirtschaftswissenschaftler bieten eine Menge Kompetenzen, die innerhalb eines Unternehmens abgedeckt werden können. Der Vorteil besteht darin, dass diese dann nicht extern eingekauft werden müssen. Mittlerweile war dann der Businessplan geschrieben, die Unternehmensfinanzierung sowie die Aufgabenteilung geklärt und das Unternehmen als ViribusFerox KG institutionalisiert. Es sollte jedoch noch ca. neun Monate dauern, bis der Siegelring für die Uni Rostock fertig war. Absolventenring DamenSchnell war dann die Forderung nach weiteren Produkten und Produktvarianten da. So haben wir dann auch den Damenring, den Uni-Ring/ Studenten-Ring sowie die Manschettenknöpfe mit Unisiegel entworfen. Mittlerweile gibt es auch Anstecknadeln in dem Design und Absolventenringe mit goldenem Siegel.

Was will der Siegelring Blog?

Der Siegelring-Blog wird heute offiziell diesen, seinen ersten, Artikel veröffentlichen. Administrativ wird er betreut durch das Team von Absolventenringe. Gut zweieinhalb Jahre nach unserem ersten Ring, dem Absolventenring der Universität Rostock, haben wir uns dazu entschlossen über unseren Weg zu berichten.Uni Rostock Absolventenring

Wir wollen dies in drei verschiedenen Bereiche machen. Zum einen wollen wir über die Unternehmensgründung und die damit verbunden Herausforderungen, Ziele und Meilensteine berichten, die wir erlebt haben sowie auch allgemein von Bedeutung sind. Diese Informationen werden in der Rubrik Unternehmen zu finden sein.

Zum anderen werden wir immer mal wieder etwas zu unseren Partnerhochschulen berichten. Es wird Bilder und Berichte zu unseren Auftritten bei den verschiedenen Hochschulveranstaltungen, wie Uni-Ball, Examensball, Zeugnisübergaben usw.,  geben. Außerdem wird hier die Möglichkeit sein, einen Kommentar zu den Ringen abzugeben. In Anbetracht von Spam etc. werden wir das aber zunächst testen. Dafür haben wir für jede Partnerhochschule eine eigene Kategorie eingerichtet.

Im dritten Bereich werden wir uns mit aktuellen Themen rund um Siegelringe oder Absolventenringe beschäftigen. Es wird interessante Aktionen geben und wir suchen natürlich auch die Interaktion mit Lesern, die ebenfalls an diesen Themen interessiert sind.

Als neue Blogger lernen wir jeden Tag neue Sachen kennen. Für uns ist ein Blog Neuland und es wird sich sicher noch vieles ändern im Laufe der Zeit. Wir haben schon einige Sachen geplant bzw. in der Umsetzung. Auch für Ideen, Anregungen, Fragen und Kommentare zu dem Blog, Siegelring und verwandten Themen sind wir immer dankbar.